GastMahlZeit

Künstlerische Sparten: Theater
Beteiligte Partner: Förderverein für theaterpädagogische Jugendarbeit Oldenburg Süd e.V.; Hauptschule Kreyenbrück (offene GTS)
Teilnehmer: 14 SchülerInnen der 7. Klassen
Mitarbeiter: 1 TheaterpädagogIn, Studierende
Zeitraum: Februar bis Juli 2006
Intervall der Treffen: wöchentlich; zwei Blocktermine freitags 11.45-13.15 Uhr
Finanzierung: Gelder sind bei einer lokalen Stiftung beantragt, weitere Projektmittel sind von Seiten der Universität und von Seiten des Fördervereins akquiriert worden bzw. werden z.B. über Lehraufträge zur Verfügung gestellt
Ort: Oldenburg (Niedersachsen)

Zustandekommen der Kooperation:
eine vorangegangene Projektwoche innerhalb der Schule mit künstlerischem Schwerpunkt und außerschulischen Fachkräften gab den Anstoß für weitere Kooperationen. Zeitgleich gab es eine Anfrage der Universität bzgl. der Koopertation im Hinblick auf das Projekt GastMahlZeit

Kurzbeschreibung:
Im dem Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück treffen sich an einem frühsommerlichen Tag Kinder wie Erwachsene zu einem Gastmahl an einer langen gedeckten und geschmückten Tafel unter einem Baldachin. Die Stühle bzw. Sessel haben die Gäste selbst mitgebracht, wie auch die gemeinsam mit anderen BewohnerInnen des Stadtviertels zubereiteten Speisen. Das mehrgängige Essen wird mit einem unter Anleitung eines Theaterpädagogen und Studierenden erprobten Programms von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen musikalisch gestaltet und begleitet. Das dadurch zäsierte und strukturierte Mal unterscheidet deutlich vom alltäglichen Essen, so dass ein "Raum im Dazwischen" entsteht. Die Gäste beinflussen dabei maßgeblich selbst den Verlauf des Festes durch ihre aktive kreative Teilnahme.

Die Zielrichtung des Projektes schließt drei Ebenen ein: auf der Ebene der Schule bzw. des außerschulischen pädagogischen Bereiches werden ästhetisch-künstlerische Produktionsweisen eines weiten Spiel- und Theaterbegriffs und in Orientierung an zeitgenössischer Kunst erprobt, die an den kulturellen Erfahrungen der SchülerInnen anknüpfen und ihre Kreativität und Reflexionsfähigkeit in besonderer Weise fördern. Die TeilnehmerInnen werden dazu angeregt, sich mit verschiedenen Identitätskonzepten auseinanderzusetzen und eigene - sinnhafte - Haltungen zu entwickeln. Auf der Ebene des Stadtteiles wird ein "Zwischenraum" geschaffen, der die Kommunikation zwischen verschiedenen Generationen und sozialen Schichten anregt. Soziale und kulturelle Hintergründe ("site-specific") werden vor Ort recherchiert und auf künstlerisch-ästhetische Weise durch die Stadteilbewohner selbst zusammengetragen und präsentiert. Auf der Ebene der Hochschulausbildung steht die Entwicklung von Inhalten und Formen einer "Theatralen Grundbildung" für künftige LehrerInnen verschiedener Fächerkombinationen im Mittelpunkt. Sie soll durch fundiertes Verständnis für die Besonderheiten theaterpädagogischer Arbeitsweisen eine reflektierte Teilhabe an künstlerisch-ästhetischen Produktionsprozessen der Studierenden fördern.

Ergebnisse und Konsequenzen der Kooperation:
öffentliche Präsentationen der Performances zum Projektende sind geplant

Dokumentation:
Dokumentation und Auswertung des Projektverlaufs durch die Universität, geplant ist die Präsenz in der regionalen Presse, im lokalen Rundfunk und Fernsehen

Kontakt Kooperationspartner

Außerschulischer Partner: Förderverein für theaterpädagogische Jugendarbeit Oldenburg Süd e.V.
Kontaktperson: Jörg Kowollik (heaterpädagoge)
Adresse: c/o Astrid Nebel, Klingnebergstraße 104, 26133 Oldenburg
Fon: 04486/93 09 01
E-Mail: jkowollik@web.de

Schule: Hauptschule Kreyenbrück
Kontaktperson: Herr Weber (Schulleiter)
Adresse: Kneippstraße 14, 26133 Oldenburg
Fon: 0441/411 09
Fax: 0441/949 07 78
E-Mail: hs-kreyenbrück@t-online.de