Farben selbst gemacht

Künstlerische Sparten: bildende Kunst
Beteiligte Partner: Museum Schloss Moyland, Abt. Museumspädagogik und offene Ganztagsschule
TeilnehmerInnen: max. 12 Kinder, 8 bis12 Jahre, Mädchen und Jungen
MitarbeiterInnen: Annette Theyhsen M.A., Kunsthistorikerin, Jutta Buschmann M.A., Kunsthistorikerin, Abt. Museumspädagogik Museum Schloss Moyland
Zeitraum: 1 Schulhalbjahr
Intervall der Treffen: einmal wöchentlich nachmittags
Finanzierung: Förderverein der Schule und Museum Schloss Moyland
Ort: Räumlichkeiten der Schule und Museum Schloss Moyland

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Zustandekommen der Kooperation:
Initiative und Vorstellung der Abt. Museumspädagogik Musem Schloss Moyland, zunächst eine freie Kunst-AG an einer Ganztagsschule anzubieten, dieses Angebot wurde seitens der Schulleitung mit Interesse aufgenommen und unterstützt.

Vorbereitung:
Konzeption einer Unterrichtsreihe seitens der Abt. Museumspädagogik in Bezug auf die Sammlung von Museum Schloss Moyland und seiner Wechselausstellungen mit dem Themenkreis der Materialsprache bei Joseph Beuys.

Kurzbeschreibung:
Auf den Spuren von Joseph Beuys soll den Kindern zunächst eine Entdeckungsreise der Materialsprache ermöglicht werden, dazu bietet die Besichtigung der Sammlung des Museums Schloss Moyland eine ideale Voraussetzung. Es sind vor allem die Tierbilder und Frauenbildnisse von Joseph Beuys, die aus Säften und Suden, Kaffee, Tee, Bronze, Schokolade, Blut etc. gemalt sind. Die Farbe Braun, die in der Regel nicht zu den Lieblingsfarben von Kindern gehört, nimmt eine besondere Wertigkeit im Werk von Joseph Beuys ein, und mit der Herstellung dieses Farbtons entwickeln die Kinder ihren eigenen Zugang z.B. zum Themenkreis Hase, Elch, Biene und Reh.
Farben nicht nur fertig aus dem Malkasten zu verwenden, sondern über die handwerkliche Arbeit z.B. des Zerreibens von Pigmenten die Mühen kennen zu lernen, die in einer Farbe stecken, ermöglicht den Kindern einen intensiven Zugang zu einer Farbe. Das Herstellen von Schwarz aus zerriebener Holzkohle z.B. gibt eine Vorstellung davon, wie Höhlenmalereien entstanden sind. Das handwerkliche Tun macht den Kindern Spaß, es erfordert Geduld und Sorgfalt, und sie wissen die Farben beim Malen zu schätzen, sie werden sparsam und sorgfältig verwendet, die Kinder entdecken die Vorteile und Nachteile ihrer Farben, z.B. ob die Farben deckend oder zu flüssig geraten sind.
Das Konzept ist für ein Schulhalbjahr ausgerichtet und geht von einem wöchentlichen Nachmittagstermin aus, der in den Räumen der Schule angeboten wird. Zudem werden mindestens zwei Museumsbesuche durchgeführt. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, die Arbeiten der Kinder in den Räumlichkeiten von Museum Schloss Moyland auszustellen, auch die Vorbereitung der Ausstellungseröffnung sowie die Pressemitteilung wird von den Kindern mitgestaltet.

Ergebnisse und Konsequenzen der Kooperation:
Die Schule hat sehr positiv auf die Ergebnisse der AG reagiert, und man ist weiterhin an einer Zusammenarbeit mit dem Museum Schloss Moyland interessiert. Seitens des Museums sind Geldmittel für den Druck einer Postkarte einer Schülerarbeit in Aussicht gestellt worden. Das Angebot einer museumspädagogisch geleiteten Kunst-AG an der Schule soll fortgesetzt werden.


Dokumentation:
ausführliche Presseberichte, Einladungen, Fotos, Faltblätter zur Ausstellung

Kontakt Kooperationspartner

Außerschulischer Partner: Museum Schloss Moyland, Abt. Museumspädagogik
Kontaktperson: Annette Theyhsen / Jutta Buschmann
Adresse: Am Schloss 4, 47551 Bedburg-Hau
Fon: 02824/ 9510 62
Fax: 02824/ 9510 94
E-Mail: Theyhsen@Moyland.de

Schule: Gesamtschule Goch
Kontaktperson: Erich Jännert, stellvertr. Schulleiter
Adresse: Südring 28, 47574 Goch
Fon: 02823/ 870 463
Fax: 030/24 14 424