Circusprojekte an Schulen

Künstlerische Sparten: Circuskunst
Beteiligte Partner: Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen, Gymnasien
Teilnehmer:15 -150 Kinder/Jugendliche, je nach Größe des Projektes
Mitarbeiter: Ein Circusprojekt wird immer von dem Leiter und ggf. einer freien Mitarbeiterin des Circus- und Gestaltcentrums Mikado angeleitet und betreut.
Außerdem werden zur Durchführung eines Circusprojektes weitere Betreuungspersonen benötigt.
Betreuungsschlüssel: ca. 7 Kinder pro Betreuer
Betreuungspersonen: Lehrer und Eltern
Circensische und artistische Vorkenntnisse der Betreuungspersonen sind nicht erforderlich
Zeitraum: Ideal sind 6 Tage (Montag bis Samstag). Andere zeitliche Varianten sind auch durchführbar.
Intervall der Treffen: Montag und Dienstag jeweils 3 Stunden Circustraining, Mittwoch bis Freitag 3,5 Stunden Circustraining, Samstag ca. 50 - 90 Minuten Auftritt, je nach Größe des Projektes. Außerdem zusätzlich ca. 45 - 90 Minuten Teamsitzung mit dem Betreuungsteam nach jedem Training.
Finanzierung: Pauschale (für 6 Tage): 2200,- bis 3000,- je nach Größe des Projektes und Entfernung des Projektortes vom Circus- und Gestaltcentrum Mikado.
In den meisten Fällen wird ein Circusprojekt über eine Mischfinanzierung finanziert, die sich wie folgt zusammen setzten kann:
- Eigenanteil der Eltern
- Teilfinanzierung durch die Schule
- Teilfinanzierung des Fördervereins der jeweiligen Schule
- Sponsoring
- Spenden nach dem Auftritt
Ort: Turnhalle, ggf. Klassenräume, Aula und Schulhof, je nach Größe des Projektes
Proben

Einrad

Schminken

Rola Bola




Zustandekommen der Kooperation:
Die bisherigen Kooperationen zwischen den Schulen und dem Circus- und Gestaltcentrum Mikado kamen bislang zustande durch: Kurzbeschreibung:
Die Schüler haben während einer Projektwoche die Möglichkeiten, folgende artistischen und darstellerischen Fertigkeiten zu erlernen und am Ende, in einer Circus-Aufführung gemeinsam zu präsentieren: Einradfahren, Seillaufen, Kugellaufen, Rola Bola Balance (Rolle und Brett), Tellerdrehen, Jonglieren mit Tüchern, Bällen, Ringen und Keulen, der Umgang mit dem Diabolo, Devil-Stick und Cigarboxes, Rope Skipping (Seilspringen), Partner- und Pyramidenakrobatik, Clownnummern, pantomimische Tierdressur.

Neben dem Erlernen und Präsentieren der verschiedenen Bewegungs- und Darstellungskünsten, fördert das Projekt auch eine Vielzahl sozialer und persönlicher Kompetenzen wie z.B: Selbstwert, Beziehungs- und Teamfähigkeit, Vertrauen, Mut, Hilfsbereitschaft, Geschicklichkeit, Fantasie und Kreativität.

Methoden/Verlauf:
1. Trainingsphase: Die ersten beiden Tage haben die Schüler die Möglichkeit in einem freien Training die Requisiten und Ihre Bewegungseigenschaften kennen zu lernen. Dabei ist den Schülern die Wahl des Requisites freigestellt. Bei einer größeren Gruppe (ab ca. 50 Schülern) läuft das freie Training in einer Art Zirkeltraining ab, bei dem die Schüler eine gewisse Zeit an jedem Requisit verbringen. Am Ende des 2. Trainingstages entscheiden die Schüler, mit welchem Requisit bzw. an welcher/n Nummer/n sie gemeinsam weitertrainieren möchten. Wie viele Nummern jeder Schüler zeigen darf, hängt von der Größe des Projektes ab.

2. Inszenierungsphase: In den beiden darauffolgenden Tagen wird nun intensiv mit dem jeweiligen Requisit an den Nummern gearbeitet. Zum einen geht es dabei um das Verinnerlichen des Bewegungsablaufes (das Erlernen der Technik) und zum anderen um die Präsentation der Nummer (Nummernaufbau, Choreographie, Musik- und Kostümwahl).

3. Generalprobe: Am 5. Tag werden die einzelnen Nummern in der Abfolge der Aufführung mit der dazugehörigen Ansage und der Musik in der Manege geprobt.

4. Auftritt: Am 6. Tag findet die Aufführung statt, zu dem die Eltern, Verwandte, Freunde und die ganze Schule eingeladen werden können.

Während des gesamten Projektes werden die Schüler in den Gestaltungsprozess durch gemeinsame Besprechungen mit einbezogen (unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer). Die Freude am gemeinsamen Erleben der Bewegung steht im Vordergrund!

Ergebnisse und Konsequenzen der Kooperation:
Einige der Schulen, die mit dem Circus- und Gestaltcentrum Mikado kooperiert haben, schafften sich im Anschluss eigene Requisiten an und boten circensische Bewegungserfahrungen im Rahmen von Circus-AGs oder im Sportunterricht an.

Für die Schüler ergaben sich in dieser intensiven Woche oft neue Freundschaften, da sich während eines Projektes der Klassenverband löst und die Teilnehmer dadurch offener für neue Beziehungen werden. Nach dem Projekt sahen die Lehrer die Schüler oft mit anderen Augen, da sich eine große, allgemeine Leistungsfähigkeit zeigt und sich meist leistungsschwache oder verhaltensauffällige Schüler durch besonderes circensisches Talent auszeichnen.

Dokumentation:
Homepage: www.centrum-mikado.de
Videoaufnahmen setzt das Circus- und Gestaltcentrum Mikado bei Projektvorstellungen z.B. auf Elternabenden ein.

Kontakt Kooperationspartner

Außerschulischer Partner:
Circus- und Gestaltcentrum Mikado
Kontaktperson: Herrn Marcus Kohne
Adresse: Weinheimer Straße 6, 69488 Birkenau
Fon: 06201-183441
Fax: 06201-183441
E-Mail: marcus.kohne@centrum-mikado.de