SchülerInnen fotografieren das Oktoberfest - auf ihre eigene Art

Künstlerische Sparten: Medien - Fotoprojekt
Beteiligte Partner: PA/ Spielkultur e.V. und PA/ Spielen in der Stadt e.V., Kunst-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 des Luisengymnasiums, Fotograf Volker Derlath
Teilnehmer: SchülerInnen der Jahrgangsstufe 12
Mitarbeiter: Fotograf Volker Derlath
Zeitraum: September 2003 - Januar 2004
Intervall der Treffen: unregelmäßig, an aktuellen Bedarf angepasst, im Zeitrahmen des Leistungskurses
Finanzierung:
Ort: Schule, Oktoberfest
Thema: kein spezielles Thema
Fahrgeschäft

Ueberfüllung

Spiegelung

Fahrgeschäft2




Zustandekommen der Kooperation:
Das Projekt "SchülerInnen fotografieren das Oktoberfest - auf ihre eigene Art" wurde im Auftrag der Landeshauptstadt München (Kommunales Koordinationsforum Schule/ Kultur/ Soziales) unter Federführung des Schulreferats durchgeführt. Die Idee dazu stammte vom Fotografen Volker Derlath, der selbst seit Jahren auf dem Münchner Oktoberfest fotografiert. Mit seiner Unterstützung sollten die teilnehmenden SchülerInnen aus ihrer je eigenen Sicht und mit ihrer je individuellen Perspektive das Oktoberfest fotografieren. Ziel sollte sein, den Schülerinnen und Schülern einen individuellen und thematischen Zugang zum Oktoberfest zu ermöglichen und diesen fotografisch umsetzen.

Kurzbeschreibung:
In einem ersten Treffen Anfang September 2003 trafen sich im Luisengymnasium Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Projektpartner und sprachen die allgemeinen Rahmenbedingungen miteinander ab. Am 18. September dann folgte die Vorstellung des Projektes durch den Fotografen im Kunst-Leistungskurs. Nicht alle SchülerInnen waren zunächst von dem Projekt begeistert. Volker Derlath konnte jedoch durch die Präsentation des Projektes und seine Person überzeugen. Er beschrieb den Schülerinnen und Schülern seinen Werdegang als Fotograf und seinen Zugang zur Fotografie. Er stellte durch die Präsentation seiner eigenen Fotos vom Oktoberfest die Idee des Projektes vor und erläuterte die Art und Weise des Vorgehens. Mit der Klärung der organisatorischen und technischen Aspekte war das Projekt dann eröffnet.
Die SchülerInnen gingen zu frei gewählten Zeiten auf das Oktoberfest, um dort zu fotografieren. Volker Derlath bot während der Wiesnzeit an zwei Abenden direkt vor Ort (also auf der Wiesn) so genannte Sprechstunden an, in denen er den Schülern die Möglichkeit bot, Ideen oder Probleme der fotografischen Umsetzung und technischer Art sowie bereits vorhandenes Bildmaterial mit ihm zu besprechen. Leider wurde dieses Angebot nur von wenigen Schülern genutzt.
Reger Teilnahme erfreuten sich dagegen die beiden in der Schule durchgeführten Bildbesprechungen. An diesen Besprechungen, bei denen die Schüler auch alle Probleme technischer Art besprechen konnten, nahmen jedes Mal fast alle Schüler teil. Zusätzlich hatten die Jugendlichen dreimal die Gelegenheit, im schuleigenen Fotolabor mit fachlicher Unterstützung ihre Bilder selbst zu vergrößern.
Nach Ende des Oktoberfestes gab es eine große Abschlussbesprechung der entstandenen Bilder. In dieser Besprechung trafen die Schüler aus ihrem gesamten Bilderfundus eine Auswahl von fünf Bildern. Volker Derlath besprach mit jedem einzelnen Schüler / jeder einzelnen Schülerin die Bilder in Bezug auf Idee, gestalterische und technische Umsetzung, Perspektive, Bildaufbau und Spannung. In zwei weiteren Besprechungen wurden die Bilder für die abschließende Ausstellung ausgesucht. In einer letzten Sitzung wurden die Formate der ausgewählten Bilder und deren Zusammenstellung für die Ausstellung bestimmt.
Die letztendliche Zusammenstellung und den Aufbau der Ausstellung werden die SchülerInnen des Leistungskurses Kunst selbstständig durchführen. Für den Notfall ist jedoch technische und künstlerische Unterstützung vorgesehen. Auch die Einladungskarten und das Plakat zur Ausstellung werden von den SchülerInnen selbst entworfen, zudem wird es ab Januar 2004 eine Ausstellung der Bilder im Internet geben.

Ergebnisse und Konsequenzen der Kooperation:
Der Zeitpunkt des Projektes, d.h. der Start mit der zweiten Schulwoche, war gut gewählt und hatte eine sehr positive Wirkung auf den Zusammenhalt der SchülerInnengruppe und auf die weitere gestalterische Arbeit des Leistungskurses. Die Dauer des Projektes (vom ersten Treffen am 10.9.2003 bis zur Ausstellungseröffnung am 20.1.2004) ist positiv zu werten. Sie ermöglichte einen längeren und vor allem kontinuierlichen Kontakt zwischen Künstler, Schülern und Schule. Das Projekt war nicht nur für den kurzen Zeitraum einer Standard-Projektwoche, sondern für fünf Monate Teil des Leistungskurs-Geschehens.

Dokumentation:
Abgeschlossen wurde das Projekt im Januar 2004 mit einer Ausstellung, zu der auch öffentlich eingeladen wurde.

Kontakt Kooperationspartner

Außerschulischer Partner: Pädagogische Aktion/Spielkultur e.V.
Kontaktperson:
Adresse: Augustenstr. 47, 80333 München
Fon: 089 / 2609208
Fax: 089 / 268575
E-Mail: spielkultur@pask.muc.kobis.de

Schule: Luisengymnasium